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Der richtige Access Point

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WLan Sicherheit - Forum > Netzwerke allgemein

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toby2004



Anmeldungsdatum: 25.10.2004
Beiträge: 2
Der richtige Access Point  Antworten mit Zitat  

Hallo,

plane WLAn in einem Bürogebäude mit 5 Etagen, 1 Etage besteht aus ca. 1300m2 die durch Glaswände aufgeteilt ist. Nun gibt Es Access Point für 70 und welche für 400 Euro, die auch meist die gleichen Eigenschaften wie WEP, WAP, Mac Kontrolle haben, wo liegen da die Unterschiede und kann mir jemand für mein Vorhaben etwas vorschlagen?

Danke für die Hilfe.

Gruß
Tobias
Beitrag 25.10.2004, 08:46
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Chris
Site Admin
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Anmeldungsdatum: 16.05.2004
Beiträge: 38
 Antworten mit Zitat  

Ah.
Ja, habe schon lange keine Funkvermessung mehr gemacht... Schade eigentlich Smile

Aber nun zum eigentlichen Problem.
Also die Unterschiede der Geräte liegen meist im Detail.

Die "Low-Cost"-Geräte sind ja auf den Otto Durchschnittsuser abgestimmt.
Manches brauchen diese einfach nicht.

Zum Beispiel den Antennenanschluß.
Ich sehe sehr viele günstige Geräte die eine fest installierte Antenne haben. Man kann sie zwar drehen und knicken, aber sie ist mehr oder weniger fest mit dem Gerät verbunden.
Bei den teureren Geräten ist dies nicht der Fall. Diese werden angeschraubt, bzw. man kann abgesetzte Antennen nutzen. Und gerade dies ist bei einer Funk-Ausleuchtung manchmal sehr wichtig. Denn dann kann man auch kleine Gewinnantennen benutzen (natürlich muß man die Gesetzeslage beachten).
[Es mag selbstverständlich auch mittlerweile immer mehr günstige Geräte mit absetzbarer Antenne geben.. ist nur als ein reales Beispiel ausgewählt]

Wenn man sich dann mal die teuren Geräte anschaut gibt es dort auch APs mit zwei eingebauten Karten. Diese können auch indivduell eingestellt und betrieben werden.
Damit ist dann z.B. eine neue bessere Arbeit, erst recht in Verbindung mit abgesetzen Antennen möglich.

Ich hatte z.B. früher mal bei einer Funkausleuchtung den Fall, das ich einige dieser Geräte eingesetzt hatte. In einem Hochregallager z.B. Du hast durch die sehr hohe Lagerung mti unterschiedlichsten Materialien und durch die Metallstützen bedingt eine nur sehr geringe Abstrahlung in die Nachbargänge.
Durch Absetzen der Antennen und Nutzung von kleinen Gewinnantennen konnten einige Geräte eingespart werden. (In dem Fall war es so, das wir es nur verantworten konnten das die Antenne noch in den Nachbargang strahlte, danach aber zu schwach war. Mit langer Absetzung konnte man in beide Richtungen den einen Gang überbrücken um dann die Antenne zu platzieren. Dadurch wurde durch einen AP 6 Gänge abgedeckt. 3 Gänge pro Antenne.)

Was vielfach auch ein Unterschied ist ist die Wartbarkeit.
Bei den teureren Geräten ist es meist sehr einfach die Sendeeinheit auszutauschen. Z.B. die Firma Intermec nutzt Geräte in denen Du effektiv PC-Cards findest. Diese kannst Du auch ohne großen Aufwand austauschen (ANtenne abziehen, Schachtverschluss abziehen, und gut ist).
So kann man bei einer Änderung des Standards (von 802.11b auf 802.11g) Zeit, Ärger und Geld sparen. Natürlich auch bei einem Defekt Wink
Bei Intermec hatte ich z.B. auch mal einen AP gesehen, den Du in Kälte-Umgebungen nutzen konntest. Gut geschütztes Metallgehäuse mit optionaler Heizung...

Oder das man mit den Geräten recht einfach eine Funk-Bridge aufbauen kann...
Etc. etc.

Es sind also Details, die das ganze ausmachen. Details, die aber für manche wichtig werden können.

In Deinem Fall benötigst Du sicherlich keine APs mit zwei Einheiten, es sei denn Du willst durch die Decke eine Antenne legen Wink

Aber Wartbarkeit dürfte für Dich schon relevant sein.
Was auch für Dich noch interessant sein könnte sind von einigen Geräten die Möglichkeiten das sie Firmware-Updates weitergeben in einem Hierarchie-Baum. Oder halt auch wesentlich besser Roaming unterstützen. Denn das kann bei günstigen Geräten arg schwer werden.
Teure Geräte haben da extra Menüs für und Master und Slave-Architekturen damit Roaming reibungslos funktioniert.
Beitrag 27.10.2004, 10:56
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